30 Jahre Schulpartnerschaft der Ludwig-Erhard-Schule mit der Gruope Scolaire St. Aloys Rwamagana aus Ruanda

 

Ein Grund zum Feiern? Durchaus!

Und viele Schülerinnen und Schüler sowie Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, wie der Botschafter aus Ruanda, Igor Cesar, der eigens zu diesem Zweck angereiste Schulleiter, Frere Camille aus Ruanda,  Dr. Meier aus dem Innenministerium RLP, Dr. Auernheimer von der Ruanda Partnerschaft RLP, der Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen RLP Alois Wiczniewsky  u. v. m. feierten beim Festakt in der Aula der Ludwig-Erhard-Schule mit.

 

 

„Diese langjährige und sehr erfolgreiche Kooperation und gelungene Partnerschaft zwischen beiden Schulen über die Zeit des Genozids hindurch verdeutlicht, wie Verständigung und Zusammenarbeit gelingen kann“, meinte  Kurt Gebel, der seit einigen Jahren das Team Ruanda in der Ludwig-Erhard-Schule federführend leitet. Der Festakt zur 30jährigen Partnerschaft wurde daher von Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen und Lehrern organisiert und gestaltet. „Sie haben in den letzten drei Jahrzehnten in vielen sehr unterschiedlichen Projekten diese Partnerschaft maßgeblich getragen“, sagte Bernd Lorenz, Schulleiter der Ludwig-Erhard-Schule, „ihnen gebührt Dank.“.

 

 

Neben der musikalischen Begleitung durch die Gruppe Lionstone mit Tobias Steinhöfer und Sebastian Schneider sowie einem Gesangsbeitrag von Hanna Michalowicz traten Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule I und II und des Beruflichen Gymnasiums gemeinsam in einem sehr beeindruckenden Schattenspiel auf, in dem sie die aktuelle Flüchtlingsproblematik darstellten. Jan Andrienko, Schülersprecher der Ludwig-Erhard-Schule meinte in der Moderation des Festaktes: „Wir sind UNESCO-Projektschule und  Europaschule - und wir haben letztes Jahr auch die Menschenrechtstaube vom ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog und dem Künstler Richard Hillinger für unser soziales, globales Engagement erhalten.“ Und Hanna Michalowicz, Schülersprecherin der LES, führte fort: „Globales Lernen ist uns als Schülerinnen und Schüler sehr wichtig, weil wir als junge Generation verstanden haben, dass wir in einer vernetzten Welt leben  -  gerade jetzt nach dem Brexit ist uns das sehr bewusst geworden.“ Sie ergänzt: „Wir wissen, dass  wir uns im Zuge der Globalisierung mit der Welt, in der wir leben, auseinandersetzen müssen. Wir tragen jetzt schon Verantwortung, auch wenn uns Schülern oder Schülerinnen dieses nicht immer präsent und klar ist, wir müssen uns den globalen Herausforderungen stellen.“

 

 

In ihren Reden würdigten der Botschafter von Ruanda, Igor Cesar, und Dr. Meier aus dem Innenministerium RLP gleichermaßen die langjährige Kooperation der Ludwig-Erhard-Schule mit der Partnerschule aus Ruanda und betonten, wie wichtig soziales Engagement aber zunehmend auch persönliche Kontakte zwischen den jungen Menschen heutzutage seien, um eventuell bestehende Voreingenommenheiten abzubauen. Sie wandten sich explizit an die 200 Schülerinnen und Schülern, die dem Festakt in der Aula beiwohnten, und forderten sie auf, den in der Ludwig-Erhard-Schule eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. Kurt Gebel versicherte, dass die Aussage des Nobelpreisträgers Albert Schweitzer „Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.“ auch in den kommenden Jahrzehnten beherzigt und in vielen neuen Aktionen und Projekten umgesetzt werde. 

 

 

   

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