Mit Beginn einer Berufsausbildung eröffnen sich für Auszubildende zwei Wege:

 

1. Fachhochschulreifeunterricht

Durch diesen Unterricht besteht für Sie die Möglichkeit, die Fachhochschulreife schon während der Berufsausbildung in zwei Schuljahren zu erwerben. Zulassungsvoraussetzung ist der qualifizierte Sekundarabschluss I.

Der Fachhochschulreife-Unterricht umfasst:

Fach

Wochenstunden

Gesamtstunden

Deutsch/Kommunikation

3

120

Englisch

4

160

Mathematik 4 160
Sozialkunde 2 80
Naturwissenschaft
(Biologie, Chemie oder Physik)
2 80

 

Zusätzlich zu diesem Angebot besteht die Möglichkeit zum Besuch des Französisch-Unterrichts mit einem Gesamtumfang von 4 Wochenstunden (160 Stunden). Eine zweite Fremdsprache ist für den späteren Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife unerlässlich.

Der Unterricht findet Montag- und Mittwochabend ab 18:00 Uhr und zusätzlich Dienstagabend für Französisch statt.

Nach zwei Jahren schließt der Fachhochschulreife-Unterricht mit einer schriftlichen Fach­hochschulreife-Prüfung in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Englisch und Mathematik ab. Die mündliche Prüfung kann sich auf alle Fächer erstrecken. Das Fachhochschulreife-Zeugnis erhält, wer die Fachhochschulreife-Prüfung bestanden hat und ein Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder einer gleichwertig geregelten Berufsausbildung besitzt.

 

 

2. Unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung beruflich qualifizierter Personen

Personen, die eine berufliche Ausbildung mit qualifiziertem Ergebnis abgeschlossen und danach eine mindestens zweijährige berufliche oder vergleichbare Tätigkeit ausgeübt haben, erhalten damit die unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung für das Studium an Fachhochschulen und die unmittelbare fachgebunden Hochschulzugangsberechtigung für das Studium an Universitäten in Rheinland-Pfalz. Mit einem qualifizierten Ergebnis ist eine berufliche Ausbildung abgeschlossen, wenn die Person einen Gesamtnotendurchschnitt aus der Berufsausbildungsabschlussprüfung und dem Abschlusszeugnis der Berufsschule von mindestens 2,5 erzielt hat.

Für die Durchschnittsnote des Abschlusszeugnisses der Berufsschule wird die Note des Faches Berufsbezogener Unterricht 6-fach, alle anderen Fächer werden 1-fach gewichtet. Für die Durchschnittsnote der Kammerprüfung gelten für jeden Beruf besondere Gewichtungen der Prüfungsfächer.

 

 

   

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